Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede

von Haruki Murakami, 2007.

Ein sehr ruhiges, lesenswertes Buch, auch wenn man weder vor hat, Marathon zu laufen, noch Romane zu schreiben. Schon wenn man älter werden möchte, ohne daran zu verzweifeln, kann man mit Murakamis Gedanken etwas anfangen, weil sie nicht lehrmeisterlich oder abgehoben daherkommen, sondern einfach und ehrlich. Murakami lässt immer auch die Möglichkeit offen, dass das, was er gerade zu erkennen und verstehen glaubt, auch ganz anders sein könnte. Dass es vielleicht gar keine Gründe gibt für gewisse Entwicklungen und manchmal ganz einfach Zeit vergehen muss, bis sich etwas ändert oder man etwas ändern kann.   
Über das Ende eines 100km Laufs schreibt er: „Das Ende des Laufes war nur eine Markierung ohne besondere Bedeutung. Genau so ist es mit dem Leben. Nur weil es endlich ist, heisst das nicht, dass es auch eine besondere Bedeutung hat.“

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