Unser Problem

Unser Problem ist, dass wir uns einbilden, wie hätten etwas Besseres zu tun. Und dann sind wichtige Menschen plötzlich fort, verstorben oder abgereist, und ein Strand muss geschlossen werden, weil der Sand über Nacht eine Allergie auf das Meer entwickelt hat.

Auf Luftaufnahmen, die man uns jetzt vorlegt, wirkt der Ausschlag wie farbige Strandtücher. Hier und dort ein paar Beulen, die an Umziehkabinen erinnern.  Wir sind konsterniert. Wir hätten es kommen sehen müssen.

Es tut fast etwas weh. Wir bedauern uns, husten ein paar Nächte durch und gehen dann zum Arzt. Die Diagnose ist einfach, das Rezept  rasch geschrieben. Zweimal pro Tag: einmal den Sonnenaufgang, einmal den Sonnenuntergang.  Wenn in zwanzig Jahren keine Besserung eintritt, rufen Sie mich an. Oder wechseln Sie die Krankenkasse.

Nun aber weiter im Takt. Auch ohne eigenen Rhythmus.  Hauptsache vorwärts irgendwohin wird das führen. Jetzt bloss kein Gedicht schreiben. Häufige Poesie entwickelt Resistenzen. Das fehlte gerade noch.

Lass mich diesen Eintrag sachlich beenden die Zeilen fast voll geschrieben und die Interpunktion noch beinahe korrekt.

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