Archive for Februar 2011

Tod eines Nilpferds

8. Februar 2011
Nein, das andere Ägypten. Es ist so: Die Bodenheizung ist ausgefallen. Was übrig bleibt, weil es zwar nicht an Akten fehlt, aber am Kamin, um sie zu verbrennen, ist, die Air Condition pro Stunde fünf Minuten auf Heissluft laufen zu lassen, und früh genug wieder abzuschalten, bevor sich der kalte Raum in eine Sauna verwandelt hat und es von der Decke tropft (wer will schon Stalaktiten in seinem Büro). Nur: die Air Condition klingt beim Abschalten wie ein sterbendes Nilpferd.

Natürlich weiss ich nicht, wie ein Nilpferd beim Sterben klingt, ob es dabei überhaupt ein Geräusch von sich gibt oder ob es lautlos das Zeitliche segnet, wenn es überhaupt ein Zeitgefühl hat und nicht im Augenblick, wo sich seine beharrliche Schwere in nicht mehr spürbare Leichtigkeit verwandelt, ganz einfach davon ausgeht (sofern mitten im Sterben irgendetwas einfach geht), alles sei immer so, wie es schon immer war und noch ist, und werde deshalb nun mit letzter Gewissheit so bleiben, oder ob der Kessel, den es beim Sterben im Zoo umkickt, das einzige Geräusch verursacht, welches bei seinem Tod zu vernehmen ist, und wie es sich dann, wenn dem wirklich so wäre, mit in der freien Wildbahn sterbenden Nilpferden verhalten würde, da dort normalerweise keine Kessel in Trittweite sterbender Nilpferde vorhanden sein dürften, und ob es wirklich eine Rolle spiele, ob man sich diese nicht vorhandenen Kessel leer oder voll vorzustellen hat, weil das Wasser ja, wenn welches in den Kesseln gewesen wäre, in der Trockenheit der Steppe (weshalb würde das Nilpferd sonst sterben?) ohnehin sofort versickern oder noch vor dem Versickern verdunsten würde, noch bevor das Nilpferd ganz tot ist.

Ich fasse zusammen und komme zum Schluss. Wenn es wirklich so heiss wäre, dass das Wasser, das aus dem vom sterbenden Nilpferd umgekickten Kessel fliesst, von dessen Vorhandensein auf freier Wildbahn wir in der Regel ohnehin nicht ausgehen dürfen, nicht einmal Zeit hätte (wobei es festzuhalten gilt, dass wir über das Zeitgefühl von Nilpferden bis heute nur unzureichend Bescheid wissen), um in Ruhe zu versickern, weil es unverzüglich (was vermutlich sogar einem Nilpferd ohne Zeitgefühl schnell vorkommen müsste) verdunsten würde, müsste man die Air Condition in meinem Büro nicht zum Heizen einsetzen, ganz egal, ob die normalerweise diesem Zweck dienende Bodenheizung ausgefallen wäre oder einwandfrei funktionieren würde. Was aber, wenn das Haus mit vielen Akten aber ohne Kamin, in dem sich mein Büro befindet, gar nicht in der Nähe des Ortes wäre, wo Nilpferde normalerweise sterben? Macht irgendetwas dann noch irgendeinen Sinn?
Dieser Text ist, es tut mir leid, hoffnungslos misslungen und es kommt auch für das Nilpferd jede Hilfe zu spät. Was mir bleibt, ist allen einen schönen Tag zu wünschen und diesen Text dem „Journal of Universal Rejection“ (Link in der Spalte rechts) einzusenden, um ganz sicher zu sein, dass er nirgendwo mehr auftaucht, ganz im Bewusstsein, dass man nie sicher sein kann und es auch nie sein wird vor dem letzten Atemzug.

Man from the South Hebron Hills (Acryl on Canvas)

7. Februar 2011

Kritik der kleinen Vernunft

6. Februar 2011

Schlechtes zu kritisieren, ist Zeitverschwendung. Schlechtes entblösst sich im Augenblick, in dem es sich offenbart, selber. Diejenigen, die sich trotzdem noch damit beschäftigen, haben entweder wenig Urteilsvermögen, sind mit sich selbst unzufrieden und erkennen dankbar einen weiteren Sack, den sie anstatt sich selber schlagen können, oder sie haben chronisch zu viel Zeit. Auf manche treffen alle drei Eigenschaften gleichzeitig zu, aber über die zu reden, fehlte mir dann definitiv die Zeit.

Kritik lohnt sich da, wo eine gewisse Qualität vorhanden ist. Die setze ich bei der NZZ und bei den Menschen, die darin zu Wort kommen, irgendwie voraus. Ich hätte das „irgendwie“ gerne weggelassen, aber ich stelle in letzter Zeit eine wachsende Lust an der Kritik an Bewährtem in und an mir fest, eine Art Spätpubertät vielleicht, die mich nicht einmal gross beunruhigt. Vielleicht hat meine Jugend Glück, dass sie schon vorbei ist, weil sie sonst womöglich weniger beschaulich verlaufen wäre.  Aber wie die Ägypter diese Tage sagen: Lieber spät als Nil.

Es ist mir klar, dass es für Roger Keller nicht einfach war, eine mich überzeugende Aussage in sieben Antworten auf sieben Fragen zu verpacken, welche ihm die NZZ am Sonntag für den Wirtschaftsteil der heutigen Ausgabe stellte.  Ich zweifle nicht Ihren Sachverstand an, sehr geehrter Herr Keller, auch nicht ihren Verstand als solchen. Wir befinden uns im Wirtschaftsteil einer bürgerlichen Zeitung und was Sie von diesem Standpunkt aus zu den Ereignissen in der arabischen Welt sagen, klingt absolut vernünftig für jemanden wie mich, der wenig Ahnung von Wirtschaft hat, und ist es ganz bestimmt für alle, die etwas davon verstehen. Nur, lieber Herr Keller, ist das eben, von meinem Standpunkt aus betrachtet, eine Vernunft in einem ganz engen Rahmen, eine kleine Vernunft, die mir nicht reicht, nicht einmal im Wirtschaftsteil und im Korsett kurzer Antworten auf sieben Fragen.

Haben Sie einen Moment Zeit, sich meine Argumente anzuhören (maximal 1000 Zeichen ohne Leerschläge)? Vielen Dank.

Herr Keller? Ach hier sind Sie. Ich dachte schon…

Zur Ihrer Verteidigung sei gesagt, dass schon die allererste Frage, die Ihnen Frau Jacquemart gestellt hat (die ich hiermit auch ganz herzlich auf meinem Blog begrüsse), sie in genau diese unerträgliche Enge getrieben hat, aus der Sie im Verlauf der weiteren Fragen und Antworten nicht mehr herausfinden. Ob sich die Investoren sorgen müssen, fragt Sie Frau Jacquemart, weil in Ägypten und Tunesien das Wirtschaftsleben stillstehe. Was für eine wunderbare Frage.

Natürlich weiss sogar ich, dass diese Länder Investoren brauchen, wenn es denen, die jetzt demonstrieren, eines Tages besser oder zumindest nicht noch schlechter gehen soll. Das gehört zum kleinen ABC der Weltwirtschaft und ich kann von daher auch verstehen, warum sich die Frage nach der Beunruhigung der Investoren stellt. Wenn Sie in Ihrer Antwort ausführen, lieber Herr Keller (darf ich Sie Roger nennen? Wir sind hier ja praktisch unter uns), dass die Finanzmärkte bis jetzt nicht gross reagiert haben, ist das sicher richtig. Alle Ihre Antworten auf die sieben Fragen sind richtig. Nur sind sie, wie bereits die Fragen, eben auch völlig falsch.

Wer die Unruhen in Ägypten auf den Suezkanal beschränkt (wo es aus dieser Deiner Sicht immerhin 8% wichtig wird, denn soviel vom globalen Öl muss da durch)  und in dieser öligen Logik Saudiarabien als Schlüsselland bezeichnet, kommentiert die Ereignisse in den arabischen Ländern nicht mehr aus einer reinen Wirtschaftsperspektive, sondern er hält den Finger, ob er will oder nicht, genau auf den wunden Punkt. Bist Du noch da, Roger?

Was Du den Investoren, und mit ihnen den Kleinanlegern und Kleinsparern, damit sagst, ist Folgendes: Tunesien? Ägypten? Peanuts. Maximal 8% Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Und der Winter ist ohnehin bald vorbei, nicht so schlimm, wenn das Öl etwas teurer werden sollte. Will heissen: Weiterschlafen! Wir wecken euch dann, falls es in Saudiarabien losgehen sollte.

Das scheint auch Frau Jacquemart eingelullt zu haben. Sie schweift schon bei der dritten von sieben Fragen vom Titel des Interviews („Saudiarabien ist das Schlüsselland“) zur Arbeitslosigkeit und Verschuldung der USA ab. Aber auch dort hältst Du ein wenig Expertentrost bereit. Die Weltwirtschaft müsse eine neue Lokomotive finden, schlägst Du als Lösung vor, und wenn ein verantwortungsvoller Fachmann wie Du so etwas sagt, habt ihr sie vermutlich schon längst gefunden. Darf ich raten: China? Wunderbar. Das beruhigt nun auch mich.

Spekulationen darüber, ob die neue Lokomotive allenfalls in eine Richtung unterwegs sein könnte, die nicht nur Gutes verheisst, überlassen wir den anderen Fachmännern und Fachfrauen (gibt es eigentlich schon Quoten für fragenstellende Journalistinnen oder zu befragende Fachfrauen in der NZZ?). Denjenigen, die sich mit Politik, Sicherheit und Menschenrechten befassen. Das sind zum Glück nicht dieselben. Die wären vernunftmässig total überfordert, wenn sie alles zusammen in Betracht nehmen müssten. Sie würden womöglich im Irrenhaus enden oder in einer Regierung Einsitz nehmen.

Weisst Du, lieber Roger, ich bin überzeugt, dass ihr es alle nicht bös meint. Aber wenn Frau Jacquemart ihre siebte Frage dafür einsetzt, und sie hat es sich sicher sehr gut überlegt, weil es die letzte Frage war, um Dir angesichts der beunruhigenden Aktualitäten (epochale Umwälzungen im arabischen Raum, hohe Arbeitslosigkeit und gigantische Verschuldung der USA) einen Tipp für Anleger zu entlocken, und Du offenbar ohne zu zögern freimütig zu riskanten Anlagen rätst, dann macht mir das schon ein bisschen Sorgen. Nicht als Anleger. Ich lege nicht an.

Dass Aktien Bonds schlagen werden, mag sich als zutreffende Prognose erweisen, Du bist schliesslich ein Fachmann, und dass der Anleger und die Anlegerin die Volatiliät der Aktienmärkte ertragen können müssen, scheint mir auch keine allzu grosse Zumutung darzustellen.

Mein persönliches Worst-Case-Szenario (Frage zwei, Du erinnerst Dich) ist nicht, dass Saudiarabien instabil wird, auch wenn ich mir bewusst bin, dass die Kacke im Mittleren Osten dann ganz schön am Dampfen wäre und die Finanz- und Wirtschaftsexperten womöglich die AnlegerInnen aus ihren Profitschlaf wecken müssten. Mein persönliches Worst-Case-Szenario ist, dass der vermeintlich abgesicherte Teil der Menschheit noch lange damit fortfährt, die Welt mit dem Instrumentarium der kleinen Vernunft als eine spannende Geografie von Rohstofflieferanten und Absatzmärkten zu erkennen und zu behandeln.  Das muss auf die Dauer zu Zuständen führen, die für uns alle schwieriger zu ertragen sein werden als die Volatilität der Aktienmärkte.

Ich wünsche Dir, lieber Roger, oder Ihnen, sehr geehrter Herr Keller, sollten Sie diese Anrede bevorzugen, was ich nach meiner Kritik an der kleinen Vernunft verstehen würde, und natürlich auch Ihnen, verehrte Charlotte,  einen schönen Sonntag.

Ihr,

Walter Haffner

Girl from the South Hebron Hills (Acryl on Canvas)

5. Februar 2011

Menetekel

3. Februar 2011

Vielleicht wäre es besser

bevor die Paläste einstürzen

nicht nur die der Mächtigen

auch unsere,  die wir

von allem zuviel haben und nie

genug davon kriegen

anstatt das Chaos an die Wand zu malen

endlich die Schrift an der Mauer zu lesen

und anstatt zuzuschauen

wie sie immer deutlicher wird

und am Ende durch alles durchdrückt

was wir rastlos darüber kleben (Reklame,

Wahlplakate, Reklame)

und darüber malen (das Chaos)

einzusehen dass es

so nicht weitergehen kann

Have no mean hours

3. Februar 2011

Have no mean hours , but be grateful for every hour, and accept what it brings. The reality will make any sincere record respectable. No day will have been wholly misspent, if one sincere, thoughtful page has been written. Let the daily tide leave some deposit on these pages, as it leaves sand and shells on the shore. So much increase of terra firma. this may be a calendar of the ebbs and flows of the soul; and on these sheets as a beach, the waves may cast up pearls and seaweed.


(Henry David Thoreau)

 

 

Somewhere in Nablus, March 2008

3. Februar 2011

Auf- und leider durchgefallen (NZZ-Kolumne vom 2.2.2011)

2. Februar 2011

Keiner hat heute Zeit, die ganze Zeitung zu lesen, und morgen will sie sowieso keiner mehr lesen. Das haben schon die Rolling Stones in ihrem 1967 veröffentlichten Song „Yesterday’s Papers“ in eine Welt hinaus gesungen, die uns rückblickend noch einigermassen über- und vielleicht sogar durchschaubar vorkommt.

Natürlich trügt dieser Eindruck und hat nur damit zu tun, dass es damals noch viel weniger und vor allem viel weniger schnelle Medien gab. Die Informationskeule, die wir heute täglich verpasst kriegen, lässt ab und zu einen nostalgischen Gedanken hochkommen an eine Zeit, in der alles noch ein bisschen weniger hektisch war, weil man zwar viel weniger mitkriegen konnte von dem, was auf der weiten Welt vor sich ging, dafür aber nicht andauernd das Gefühl haben musste, wichtige Berichte zu verpassen.

Zu den wenigen Dingen, die ich nicht lesen muss und trotzdem jeden Tag lese, gehört die Rubrik AUFGEFALLEN in der NZZ. Ich gönne mir diese kurzen, meistens sehr gut geschriebenen Häppchen zu einem oft spannenden Thema jeden Tag als Frühstückslektüre. Heute ärgert mich Herr Gerste allerdings. Ich weiss, dass das sowohl ihm wie auch der NZZ völlig egal ist, aber ich will es hier trotzdem für meine acht Leserinnen und Leser festhalten.

Herr Gerste lässt sich in abschätzigem Ton über Joseph Patrick Kennedy II aus, der sich im US-Fernsehen zu bester Sendezeit bei Hugo Chávez für die Öllieferungen bedankt, welche dieser seit einigen Wintern einigen der ärmsten Amerikaner unaufgefordert und gratis zukommen lässt. Jeder halbwegs gebildete Amerikaner, so Herr Gerste, wisse, dass Hugo Chávez alles andere als ein Demokrat sei, um seinen Artikel dann mit dem Kommentar zu beenden, es stehe dem Neffen des grossen Joe Kennedy schlecht an, einen Diktator zu unterstützen.

Das liest sich zwar, mit Verlaub, Herr Gerste, wie ein eleganter oder zumindest eloquenter Verriss, es greift aber etwas gar kurz und gehört in der unbeholfenen Polemik, in der es daherkommt, genau dort hin, wo Sie trotz gegenteiliger Aussage einen Teil der Amerikaner und offenbar auch den Grossteil der NZZ-Leser zu verorten scheinen: in die Halbbildung.

Um die Frage, wie demokratisch Hugo Chávez ist, sorgfältig zu beantworten, müssten wir zunächst sorgfältig definieren, von welcher Art Demokratie wir reden, und uns dann gemeinsam Zeit nehmen, die Zustände und Vorgänge in Venezuela mit dem zu vergleichen, was in anderen demokratischen Staaten abläuft. Ist es, um nur ein Beispiel zu nennen, eindeutig undemokratisch, wenn durch Landreformen erreicht werden soll, dass mehr Bauern die Früchte ihrer Arbeit geniessen können? Ist es, um doch noch ein zweites Beispiel anzuführen, auch wenn Sie, ich weiss, keine Zeit haben, absolut undemokratisch, wenn der Staat den Arbeitern ermöglicht, von ihren Besitzern stillgelegte Fabriken zu übernehmen und wieder zum Leben zu erwecken?

Ich weiss, was Sie jetzt sagen, Herr Gerste: der Privatbesitz darf nicht, unter gar keinen Umständen, angetastet werden. Es käme aber auch hier auf die Definition an. Die arabischen Herrscher, die im Moment gerade unter den Druck der Strasse geraten, haben auch Privatbesitz. Sehr viel sogar. Gilt er uns nur deshalb plötzlich nicht mehr als unantastbar oder zumindest verhandelbar, weil einige dieser Herrscher im selben Augeblick, in dem sie nicht mehr zu halten sind, in unserem offiziellen Vokabular von Präsidenten zu Despoten mutieren und wir durch die Ereignisse gezwungen werden, nach vorne zu blicken, in die noch unbekannten Gesichter der neuen Regime, mit denen wir uns rasch arrangieren werden (wenn nötig mit einer Prise Menschenrechtsdialog)?

Anreden und Bezeichnungen ändern sich offenbar rasch. Auch der von Ihnen benutzte Begriff Diktator müsste genauer definiert und Hugo Chávez anhand des geklärten Begriffs mit den Präsidenten anderer demokratischer Staaten verglichen werden. Aber das hätte keinen Platz in einer Kolumne, ich weiss.

Deshalb breche ich hier auch mit der Bemerkung ab, dass unser virtuelles Zwiegespräch den Armen New Yorks ganz sicher am dank Hugo Chávez etwas wärmeren Hinterteil vorbeigeht. Ich wäre Ihnen dankbar, Herr Gerste, wenn sie die von mir jeden Tag wegen ihrer Kürze geschätzte Kolumne AUFGEFALLEN nicht auf Kosten der intellektuellen Redlichkeit mit schlecht recherchierten Halbwahrheiten und unzulänglichen Verkürzungen würzen würden.

Mit freundlichen Grüssen,

Walter Haffner III (sorry, aber wir pflegen auch in meiner Familie eine royale Zählweise)

Irgendwo im nächsten Sommer

2. Februar 2011

Abschied am Abend (Silja Walter)

1. Februar 2011
(aus Anlass ihres Todes am 31.01.2011)
Alle Vögel  schrein im Falle
Und vergehn im Flug -
Warst denn Du es, der sie alle
Heimlich hielt und trug?

Auch der Mond fällt in die Heide
Und es bricht die Welt,
Wie verblühte alte Seide,
Die kein Reif mehr hält.

O, wie konntest Du verlassen,
Was allein vergeht,
Was am Rand zurückgelassen
Sinket und verweht!