Archive for August 2011

Zurück aus den Ferien

30. August 2011

Zurück aus den Ferien ist es mir ein Anliegen, hier festzuhalten, dass alles im Fluss ist. Ich hätte auch sagen können, dass man schlecht anlegen kann, wenn der Fluss reisst, und gar nicht sollte, wenn man kein Erspartes hat. Das wäre dann Spekulation und fahrlässig. Kein Fährmann würde das machen. Fährfrauen sind traditionell noch vorsichtiger und setzen an Hochwassertagen lieber gar nicht über, weder den Fluss noch in andere Sprachen. Jedes Risiko ist unnötig, wenn man sicher sein darf. Und jede Übersetzung ist ungenau. Man landet oft irgendwo, trocknet die Kleider und der Leser sucht den Sinn.
Ich komme nicht umhin, festzustellen, dass ich keine Ahnung habe, wovon ich spreche. Leider einmal mehr. Ich tummle mich im Ungefähren. Ich gebe mich Wortspielereien hin. Bis die Sonne untergeht und das Alphabet ruft seine Buchstaben rein. Dabei habe ich nur ganz wenige Abonnenten und möchte sie nicht auch noch verlieren.
In Irland habe ich verschiedene Grüntöne entdeckt und ein Pferd gestreichelt, ohne zu niesen. Luzern fand ich bemerkenswert schön. Schulaufsätze nach den Ferien fand ich bemühend. Ich hatte jeweils alles, was ich aufschrieb, schon mindestens einmal erlebt.

Irgendwo in Irland

30. August 2011

Flüchtige Gedanken zu Händen

30. August 2011

(eine unbrauchbare Gebrauchsanweisung für das 21. Jahrhundert)

 

Offenbar gibt es in unserer Welt
falsche und richtige Hände
und Dinge die auf keinen Fall 
in die falschen fallen sollten

Auch wir sollten wahrscheinlich
vorsichtiger sein in wessen Hände
wir unser Schicksal legen
(wir haben nur eines)

Busfahrer, Piloten, Fahrstuhlmonteure.
Generäle, Diplomaten, Politiker.

Da es aber oft schwierig ist
die guten von den falschen Händen zu unterscheiden
und man nicht überall immer alles
in die eigenen Hände nehmen kann
und weil die Dinge wahllos fallen
sollten wir uns vielleicht fragen ob
wir in Zukunft nicht besser fahren
fliegen oder leben
wenn wir uns auf Dinge beschränken
die auch in falschen Händen
wenig Schaden anrichten können

Irgendwo in Irland

30. August 2011