Die Unfehlbaren

25. Dezember 2006

Im deutschen Sprachraum
Nehmen wir keine Entscheide
Wir fällen sie wie Bäume
Ganze Wälder haben wir
So entschieden

Das Endgültige liegt uns
Mehr als das Vorläufige
Wir mögen nicht andauernd
Auf alles zurückkommen

Unsere Entscheide, unsere Bäume:
Einmal gefällt, stösst sie keiner mehr um

25. Dezember 2006

Das Diplomatenleben
(nach Collins German Dictionary)

Einer sitzt in Bulgarien
im Kultusministerium,
Durchschläge von alten Berichten
eines Vorgängers studierend.
Schlecht lesbar.

Ein anderer sitzt in der
Äusseren Mongolei (und kann nicht weg).

Die Verfolger sassen auf ihren Fersen
schlürften Tee und liessen
es gut sein für heute.

Jungautor Erich F.

10. August 2006

the soft light of sfinari

25. Juli 2006

Eigentlich

29. Juni 2006

Eigentlich wäre ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.

(Ödön von Horvath)

25. März 2006

Das Gute in Gott

10. Januar 2006

Küsse das Glück

1. Januar 2006

Küsse das Glück. Du musst Dich beeilen.
Küsse es auf seine zarten Wangen.
Vielleicht noch während diese Zeilen
Wachsen, geht es, oder ist gegangen.

Küsse das Glück. Du kannst es nicht halten.
Küsse es, und lass es weiterfliegen.
Denk an all die traurigen Gestalten,
Die irgendwo im Elend liegen.

Küsse das Glück. Es gibt keine Dauer.
Es gibt im Leben keine Ewigkeiten.
Nur Geburt und Tod und Glück und Trauer.
Alles andere sind Eitelkeiten.

He who binds to himself a joy
Does the winged life destroy;
But he who kisses the joy as it flies

Lives in eternity’s sun-rise.
(William Blake, 1757-1827)

Das Ei des Kolumbus

21. Dezember 2005

Das Schweizer Drehkreuz

10. August 2005